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  Veröffentlicht am 25.06 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  
panthermedia.net/Manuela Fink

panthermedia.net/Manuela Fink

Im Museum für sächsische Volkskunst gibt es in diesem Tagen eine ganz besondere Ausstellung. Das Hauptthema der Ausstellung sind sächsische Trachten. Der Titel, „Sächsische Trachten, HipHop und Nadelstreifen“, verrät allerdings, dass sich der Museumsdirektor hier ein sehr interessantes Konzept ausgedacht hat. Im ersten Moment wird man vielleicht stutzen, denn was bitte hat eine Punkerlederjacke mit einer sorbischen Frauentracht zu tun und warum werden hier neben historischen Trachtengewändern auch „Baggy Pants“ und Basecaps gezeigt?
Es scheint eine wirklich interessante Sichtweise, auf welche Art das Museum dem Besucher seine Bestände näher bringen möchte. Der Ausgangspunkt bringt den entscheidenden Hinweis – die Frage war, ob es in der heutigen Zeit etwas gibt, das der damaligen Tracht entspricht. Somit scheint die Verbindung gar nicht mal so abwegig, schließlich verbindet beide Kulturen, die traditionelle und die Jugendkultur, dass sie sich über ihre Kleidung zu einer bestimmten sozialen Gruppe bzw. Identität zählen. Eine weitere Parallele findet sich darin, dass ebenso Trachtenträger wie auch Jugendszenen jeweils eine Art unterschwelligen Codes entwickelt haben, welcher über ihre Kleidung weitere Informationen vermittelt. Bei den traditionellen Trachten war es beispielsweise die Konfession oder der Familienstand, bei der Jugend ist es beispielsweise die Zugehörigkeit einer Unterströmung, wie man sie aus der Gothic-Szene kennt.
In besonderer Weise kann man das natürlich auch auf die „Alltagskleidung“ anwenden, schließlich ist „Kleider machen Leute“ ein altbekanntes Sprichwort. Allerdings ist die aus dem Trachtenwesen bekannte Strenge des Reglements darüber, was man tragen kann und was nicht, vor allem in der Jugendkultur zu finden.
Gezeigt wird eine Mischung aus traditioneller Tracht und Jugendkultur. In einem Raum ist unter anderem eine Vielfalt an Trachten der Altenburger, Vogtländer und Sorben zu sehen. Auch wenn sich diese nur zum Teil in Sachsen befanden, so sind die Stücke doch äußerst prägnant und sehenswert. Im zweiten Raum ist die moderne Version der Tracht ausgestellt. Hier trifft der Besucher auf Hip Hop Outfit, auf Punkerlook und Kluft eines Heavy-Metal-Fan.
Neben den Stücken unterhält die Ausstellung mit interessanten Informationen zu verschiedenen Jugendtrends und den traditionellen Trachtengewändern. Die Ausstellung ist noch bis zum 04.November 2012 im Dresdner Museum für sächsische Volkskunst zu bewundern.

  Veröffentlicht am 6.06 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  
panthermedia.net/Thomas Lammeyer

panthermedia.net/Thomas Lammeyer

Pünktlich zum Anpfiff ist es da – das EM-Dirndl. Schon eine Woche vor Beginn der Fussball-Europameisterschaft präsentierte ein großer Trachtenmodehersteller seine drei verschiedenen EM-Modelle. Bereits seit 2006 gibt es immer wieder Dirndl, die die Fankultur ins Schwärmen bringen. Die Sport-Moderatorin Jessica Kastorp und zwei hübsche Models zeigten am vergangenen Freitag diese außergewöhnlichen Dirndl – der Klassiker sind Trachtenblusen, kann man hier nicht unbedingt behaupten. Das pfiffigste Modell ist mit einem Mieder aus Kunstrasen versehen. Jessica Kastorp war begeistert. Für sie ist diese Kollektion endlich mal eine schöne Alternative zum schlabbrigen Fantrikot. Beim Fussballgucken in großer Runde kann man damit ordentlich feiern und sieht trotzdem sexy aus. Alle drei Modelle sind hauptsächlich aus waschfreundlicher Baumwolle gefertigt und damit recht pflegeleicht. Auf den Schürzen finden sich Verzierungen mit kleinen Strasssteinchen. Der Rock kann entweder kurz oder lang gewählt werden. Die außergewöhnlichen Trachtenkleider sind ein Zeichen für die Detailverliebtheit des Herstellers, denn nicht nur das Kunstrasenmieder ist ein echter Eyecatcher. Die Designer arbeiteten bei den drei unterschiedlichen Modellen außerdem mit verspielten Rüschen und Schnürungen sowie Fussballapplikationen.
Die Präsentation wurde übrigens im Münchner Generalkonsulat der Republik Polen abgehalten. Gastgeberinnen waren Elzbieta Sobótka (Generalkonsulin der Republik Polen), Olesia Kostiuk (Ehefrau des Generalkonsuls der Ukraine) und Iryna Lysenko (Konsulin der Urkaine). Auch Maria Uskova von der ukrainischen Handelskammer war dabei. Elzbieta Sobótka kam in traditionell polnischer Tracht und machte damit das Bild perfekt. Sie freute sich über diese heimatverbundene EM-Idee und ist der Meinung, dass Folklore eine Sprache ist, welche wir alle verstehen. Die Welt zu Gast zu haben ist für sie eine große Ehre. Als kleines Schmankerl überreichte sie den Modells noch Slavek und Slavko, die beiden EM-Maskottchen.
Das EM-Dirndl ist definitiv das ausgefallenste Outfit für einen schönen Sommerabend beim Public Viewing und hat schon jetzt Kultpotential.

  Veröffentlicht am 4.06 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  
panthermedia.net/Georg Niederkofler

panthermedia.net/Georg Niederkofler

Vor kurzem fand das Deutsche Trachtenfest in Altenburg statt. Das Treffen von Trachtenfans hat wieder einmal mehr gezeigt, dass die längst vergessen geglaubte Tradition der Trachten noch immer sehr lebendig ist. Aber seit wann gibt es sie überhaupt? Gabriele Mentges von der Universität Dortmund gab dazu einige Infos bei einem Gespräch mit der deutschen Presseagentur. Sie sagt, dass sich die Trachtenmode erst Ende des 18.Jahrhunderts in Deutschland entwickelte. Es war die Zeit, in der die Ständeordnung abgeschafft wurde und in der sich die bürgerliche Gesellschaft entwickelt hat. Es gab plötzlich die Möglichkeit mehr oder weniger das zu tragen, was man wollte. Eine Umbruchsituation in der man sich einerseits von den anderen Ländern abgrenzen und sein eigenes anerkennen wollte. Regionale Besonderheiten, welche es auch vorher schon gab, begannen sich zu dieser Zeit besonders auszuprägen.
Die Trachtenkleidung wurde überwiegend auf dem Land getragen. Die bürgerliche Mode in der Stadt schien weit weg und man hing regionalen Gepflogenheiten an. Somit galt auch die Trachtenkleidung an sich schnell als veraltet, denn sie ging nicht unbedingt mit der Mode. Aber genau das war es auch, was ihren Reiz ausmachte. Einerseits als veraltet angesehen, aber andererseits auch mit Respekt betrachtet. Mode kommt und geht, aber Tracht bleibt stetig.
Mentges meint das mit der Trachtenkleidung das konservative Potential auf dem Land gestärkt wurde. Ende des neunzehnten Jahrhunderts wurden auch viele Trachtenvereine gegründet und das Sammeln von Trachten wurde bei vielen zur echten Leidenschaft. Die Landbevölkerung hat das aber damals eher „nebenbei“ betrieben und sich nie wirklich so bewusst gemacht. Trachten sagten etwas über die Lebensetappen der Träger aus. Waren sie verheiratet oder nicht, alt oder jung, Mann oder Frau. Auch die regionalen Unterschiede waren an der Tracht zu erkennen. An diesen Merkmalen erkennt man sehr gut, wie stark die dörfliche Lebensform sich darin ausdrückt.
Heute hingegen ist die soziale Bedeutung der Tracht weitestgehend verloren gegangen. Das Tragen von Trachtenkleidung gilt eher als Verkleidung und Freizeitspass. Trotzdem sind die traditionellen Trachten noch immer ein wichtiges Zeugnis der Geschichte.

  Veröffentlicht am 1.06 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  
panthermedia.net/Werner Heiber

panthermedia.net/Werner Heiber

Auch in diesem Jahr ist der Trend zum Dirndl und zur Lederhose da. Wer in Bayern auf einem Volksfest unterwegs ist, für den ist das Dirndl oder die Krachlederne quasi schon ein Muss, aber auch in anderen Regionen wird Trachtenmode inzwischen gern getragen.
Eigentlich kein Wunder, denn auch die Dirndlmode hat sich inzwischen etabliert. Trends werden aufgegriffen, das Design ist modern. In diesem Jahr sind die Kollektionen vor allem sehr farbenfroh, aber eben auch überaus vielfältig.
Je nach Anlass, Figur oder Vorliebe kann die Trägerin sich völlig frei entscheiden. Bei der bekannten Marke Stockerpoint stehen in diesem Jahr insbesondere die knieumspielenden Längen hoch im Kurs, aber gerade von den jungen Mädchen wird auch das Minidirndl immer wieder gern getragen.
Die klassischen Blau- und Grüntöne liegen weiterhin voll im Trend. Dazu kommen in dieser Saison sommerliche Töne wie Mint oder Flamingo. Diese frischen Farben machen Lust auf den Sommer und versprühen in Kombination mit anderen leuchtenden Farben einen unwiderstehlichen Charme. Die passenden Dirndlblusen sind dagegen meist traditionell weiß. Accessoires wie die Herzltasche, wahlweise aus Filz oder Leder, sind auch in dieser Saison wieder absolut trendy.
Die Herren haben es dagegen etwas leichter bei der Wahl ihres Outfits. Ganz traditionell sind Lederhose, Hemd und Haferlschuhe angesagt. Ausnahme ist da die bunte Hirschlederhose, welche von unterschiedlichen Herstellern angeboten wird. Passend zum farbenfrohen Dirndl kommt also auch bei den Männern ein bisschen mehr Farbe ins Spiel. Die Lederhose bliebt aber trotzdem bei den Männern ein absoluter Evergreen und ist je nach Geschmack mit urigen Stickereien oder als Antikledervariante erhältlich. Die Tracht ist inzwischen einfach zum Kultobjekt geworden und wird sicher noch viele weitere Saisons der Renner sein.

  Veröffentlicht am 25.05 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  
© STphotography - Fotolia.com

© STphotography - Fotolia.com

Wer im Herbst gern das Oktoberfest in München besuchen möchte oder vielleicht auf ein anderes Fest gehen will, wo Trachtenmode erwünscht ist und vielleicht gerade schwanger ist, wird erst einmal überlegen, wie er sich am besten zu der jeweiligen Gelegenheit kleiden will. Zum Glück ist die Auswahl und das Angebot an Umstandsmode heute schon um einiges größer geworden, dennoch wird es sicher schwer ein spezielles Dirndl, in einem normalen Geschäft für Trachtenmode oder eben Umstandsmode, zu finden. Bei vorangeschrittener Schwangerschaft ist es außerdem sehr mühsam, sich in vielen Geschäften mit einem solchen Spezialwunsch umzusehen. Die erste Alternative, welche einem da in den Sinn kommt, ist wahrscheinlich sich ein Dirndl oder eine festliche Trachtenkleidung schneidern zu lassen. Die Idee an sich ist gut, kann aber auch sehr teuer werden. Außerdem gibt es ein weiteres Problem, welches sich nicht so ohne Weiteres lösen lässt. Auch wenn es noch Zeit bis zum Event ist, wollen Sie ihre Kleidung sicher rechtzeitig besorgen. Der Babybauch wird in der Zeit jedoch noch wachsen, nur kann niemand voraussagen in welchem Umfang. Die Schneiderei braucht jedoch ebenfalls einen Vorlauf um das Dirndl rechtzeitig fertig zu nähen. Ein Kleid, das mit der Schwangerschaft mitwächst, wäre die Ideallösung. Aber es gibt trotzdem auch ein paar ganz einfache und gleichzeitig sehr festliche Lösungen. Ausgewählte Onlineshops bieten inzwischen auch Dirndl als Umstandsmode an, nur sind diese Modelle meist sehr teuer. Eine kostengünstigere Alternative sind na zum Beispiel Einzelstücke, die man miteinander kombiniert. Wie wäre es zum Beispiel mit einer festlichen schwarzen Hose in Kombination mit einer weißen Bluse und einem Spencer. Auch ein passender Rock wird sich sicher finden lassen. Mit einer Bluse im Trachtenstil oder einem Spencer wird ganz unkompliziert ein Trachtenlook kreiert.

  Veröffentlicht am 24.05 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  
panthermedia.net/shivanetua

panthermedia.net/shivanetua

Erst vor Kurzem wurde er als bester Live-Act des Landes mit dem Amadeus Award ausgezeichnet und schon startete er mit seiner neuen Tour durch Österreich. Stationen waren unter anderem St. Pölten, Wr. Neustadt und Graz. Das Finale fand am 10. Mai in der Wiener Stadthalle statt. Dort nahm der Volksmusik-Rock ’n Roller vor 12.000 Zuschauern seine Live-DVD auf. Seine Musikshow, eine Mischung aus Rock & Country, war energiegeladen und voller Power. Mehr als zwei Stunden rockte er die Bühne und brachte insgesamt 23 Hits in seinem Programm unter. Abwechslungsreich unterhielt er sein Zuschauer mit einer Mischung aus Balladen, Pop über Country sogar bis zum Hardrock. Auch das Drumherum konnte sich sehen lassen, denn Gabalier hatte sich für seine Bühnenshow so einiges einfallen lassen. Zu Beginn begeisterte er seine Fans mit einem Alpen-Elvis Outfit in Jeansjacke und mit Sonnenbrille. Zwischendurch wechselte er dieses Outfit gegen ein fesches Karohemd und ganz zum Schluss strippte er dann sogar, bis er nichts mehr anhatte ausser einem sehr knappen Gilet. Das Ende der Show begeisterte natürlich vor allem seine Fans im Dinrdl.
Wer etwas mehr über Andreas Gabalier erfahren möchte, kann sich nach seinem neuen Buch umschauen. Hier verrät der Sänger unter anderem, dass er mindestens 40 Liegestütze, ein viertel Liter Wasser, ein Radio und eine Zeitung benötigt um in den Tag zu starten. Schon mit drei Jahren stand der kleine Gabalier das erste Mal auf Skiern. Kein Wunder er bis heute tief mit der Wintersportart verwurzelt ist. Aber auch für das Bergsteigen, Motorradfahren und Modellhubschrauberfliegen kann sich der moderne Volksmusiker begeistern.
Wer denkt das Gabalier selbst auch nur Volksmusik hört, der liegt mächtig falsch. Sein Lieblingslied ist nämlich „You Shook Me All Night Long“ von ACDC. Sein Lieblingsfilm ist die österreichische Komödie „Muttertag“.

Kategorie: Brauchtum & Kultur Schlagwörter: , , ,
  Veröffentlicht am 22.05 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  

panthermedia.net/Christa Eder

panthermedia.net/Christa Eder

Das Salzburger Land wirbt inzwischen seit mehr als einhundert Jahren mit seiner Natur, seinen Landschaften und den Bergen als Urlaubsregion. In der Östereichischen Nationalbibliothek findet daher die Ausstellung „Willkommen in Österreich. Eine sommerliche Reise in Österreich“ zum Thema statt. Noch bis zum 28.10.2012 werden verschiedene Tourismusplakate aus der Zeit von circa 1900 bis etwa 1970 ausgestellt. Auf einem der Plakate, aus dem Jahre 1896 sieht man beispielsweise das Kaprunertal mit den Hohen Tauern im Hintergrund. Ein anderes zeigt das damalige Ragusa an der dalmatinischen Küste, welches heute Dubrovnik heißt. Vor allem die k.u.k Österreichischen Staatsbahnen waren es damals, welche anfingen für Ausflugs- und Reiseziele in der damaligen Monarchie mit Plakaten Werbung zu machen.
Überaus interessant ist jedoch vor allem eines: Die Werbemotive von damals sind denen von heute nahezu gleich geblieben. Damals wie heute wurde mit blauen Seen, grünen Almen, idylischen Bergen und Frauen im Dirndl für Österreich als Urlaubsziel geworben. Der Kurator Christian Maryška hat aus der großen Plakatsammlung der Nationalbibliothek etwas 70 Plakate ausgewählt, welche er für grafisch anspruchsvoll hält. Er will damit zeigen, welche große Rolle das Fremdenverkehrsamt in Österreich schon in der Zeit um 1900 gespielt hat. Es sind vor allem sehr traditionelle Motive, welche die Idylle aus Heimatfilmen transportieren, die den potentiellen Urlauber in die Region locken sollen. Abgesehen davon trägt man in Österreich ja auch tatsächlich noch Tracht zu besonderen Anlässen oder teilweise auch im Alltag.
Neben den alten Plakaten werden auch einige Fotografien in der Ausstellung zu sehen sein. Franz Hubmann ist einer der Fotografen, dessen Fotos ausgestellt werden. Aber auch historische Reiseführer aus der Zeit von Kaiserin Elisabeth können in der Ausstellung bewundert werden.
Es ist eine eindrucksvolle Reise in die Erfolgsgeschichte des österreichischen Tourismus und nimmt den Besucher mit auf eine „Sehnsuchtsreise in die Vergangenheit“.

  Veröffentlicht am 22.05 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  

panthermedia.net/Holger Missal

panthermedia.net/Holger Missal

Christina Stolz hat ihr Zepter an die 18-jährige Anna-Lena Stocker abgegeben, denn die wurde zum nunmehr 53. Narzissenfest zur neuen Narzissenkönigin gewählt in Bad Aussee.
Al sie ihren Namen hörte konnte sie es kaum glauben. Die Wahl war für sie eine Achterbahn der Gefühle. Ihren Sieg hat sie einerseits ihren Fans aber andererseits zum Großteil ihrer Oma zu verdanken, denn  die hat sich für ihre Enkelin mächtig ins Zeug gelegt. Zuerst gab es eine kleine Familiensitzung bei der die Mutter und die Oma mit der Anna-Lena gemeinsam beschlossen haben, dass sich die potentielle Königin im Dirndl zur Wahl stellt, denn das gehört für die drei Frauen irgendwie dazu. Nachdem dieser Punkt geklärt und die Bewerbung abgesendet war, mussten sich die angehenden Narzissenköniginnen einem wochenlangen Online-Voting stellen. Genau an diesem Punkt hat sich die Oma dann so richtig dahintergeklemmt. Sie hat sich jeden Abend bis 10 Uhr schlafen gelegt und ist dann aufgestanden, um bis sechs Uhr früh Stimmen für das Online-Voting abzugeben. Gerade in der Nacht da sei das Internet am schnellsten, teilte sie noch mit. Ins Finale hatte die Rohrmooserin Anna-Lena es damit schon einmal geschafft. Dank ihren Fans, welche Busweise zur Abstimmung kamen, hat es dann bis zum Sieg gereicht.
Die neue Narzissenkönigin repräsentiert das größte Frühlingsfest Österreichs, welches an seinem letzten Tag mit einem Umzug mit prachtvollen Figuren aus Narzissen besteht.
Die achtzehnjährige Anna-Lena kann es kaum erwarten. Ebenfalls gewählt wurden zwei Narzissenprinzessinnen, welche die amtierende Königin unterstützen sollen. Andrea Maria Gautsch ist zwanzig Jahre alt und kommt aus dem Thomatal in Salzburg. Karola Piem ist achtzehn Jahre alt und kommt aus Bad Mitterndorf. Dadurch, dass sie so nah am Ausseerland wohnt, ist sie in Sachen Narzissenfest schon ein angehender Profi. Schon als Landjugend war es ihre Aufgabe, die schönen Blumenfiguren mitzugestalten. Sie freut sich nun auch als Prinzessin, an dem rauschenden Blumenfest teilnehmen zu dürfen.

  Veröffentlicht am 22.05 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  
© Volker Witt - Fotolia.com

© Volker Witt - Fotolia.com

Die Auswahl an Dirndl, Lederhosen und Trachtenkleidung ist heutzutage groß. Neben edlen Stoffen und Designs gibt es auch Versionen für den kleinen Geldbeutel. Spezielle Fachgeschäfte bieten schöne Modelle an, aber schöne Trachten online zu bestellen ist mittlerweile auch möglich.
Trotzdem findet man vielleicht nicht immer das, wonach man sucht. Wer kreativ ist und ein wenig handwerkliches Geschick besitzt, kann da schnell Abhilfe schaffen.
Zu Glück hat sich das Selfmadeprinzip heute wieder von seinem Hausfrauenimage erholt. Wer wollte früher schon gern einen selbst gestrickten Pullover anziehen? Solch ein Mix aus Tradition und Moderne kommt aber heute wieder sehr gut an. Warum dann nicht einfach mal ein eigenes Dirndl nähen und gestalten? Mittlerweile gibt es einige schöne Bücher, welche sich ganz dem Thema verschrieben haben. Moderne Schnitte und tolle Ideen machen Lust auf das eigene Dirndl. Man muss nicht unbedingt Nähprofi sein, um sich ein individuelles Dirndl zu nähen. Viele Fotos und eine ausführliche Nähanleitung erleichtern einem die Umsetzung.
Wer gar nicht nähen kann oder will, aber trotzdem nicht auf ein individuellen Trachtenoutfit verzichten möchte kann e sich ganz einfach machen. Im Internet gibt es die Möglichkeit sich mithilfe eines Konfigurators sein eigenes Dirndl zu kreieren. Zu Beginn wählt man die Rocklänge, danach den Ausschnitt und die gewünschten Verzierungen. Soll es ein Schleifchen sein oder eher ein paar Rüschen? Hier sind der Phantasie wenig Grenzen gesetzt. Hat man sich für ein Design entscheiden, geht es nun zur Stoff- und Farbauswahl. Aus einer großen Anzahl trifft man eine Auswahl für das Oberteil, den Rock und die Schürze. Das Beste daran ist aber, dass man für sein individuelles Dirndl nicht einmal unbedingt mehr zahlt als für ein „fertiges“ in guter Qualität. Wenn alle gewählten Stoffe vorrätig sind, dauert die Anfertigung sogar nur ca. eine Woche. Welch ein Service.

  Veröffentlicht am 21.05 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  
panthermedia.net/Roland Stollner

panthermedia.net/Roland Stollner

Schaut man sich im alpenländischen Raum um, kann man eigentlich kaum glauben, dass die Trachtenhersteller vor zehn Jahren eine ordentliche Krise zu meistern hatten. Der Umsatz ging zurück und sie mussten sich etwas einfallen lassen, wie sie ihre Zahlen wieder verbessern konnten. Einer der großen Hersteller, Sportalm, hat alsdann erkannt das sich die traditionelle Mode schlecht über den Alpenraum hinaus verkaufen lässt und sich überlegt auf andere Standbeine zu setzen. Mit ihrer damals neuen Linie e.Motion konnten sie den großen Einbruch zwar noch nicht unbedingt einholen, aber er eignet sich durchaus als Alternative. Immerhin werden heute insgesamt 60 Mio. Euro jährlich über die junge Marke umgesetzt, das ist mehr als die Hälfte des gesamten Jahresumsatzes.
Die Trachtenkrise scheint aber trotzdem überwunden zu sein, denn auch der Absatz der ländlichen Mode hat immerhin wieder um die sieben Prozent zugenommen. Trotzdem ist der Firma Sportalm inzwischen klar, dass sie mit Trachten allein heute nicht mehr überleben könnten.
Sportalm war übrigens auch eine der ersten Firmen die sich 1990 dazu entschieden hatte einen Teil der Produktion ins Ausland zu verlegen. Für sie war es aber nicht unbedingt eine Entscheidung um zu überleben, sondern eher um sich zu erweitern. Schließlich wurde es schwierig Hunderte von Näherinnen im Raum Kitzbühel zu finden. Inzwischen gibt es einen Produktionsstandort mit 600 Mitarbeitern in Bulgarien.
Auch die Firma Giesswein sieht die Krise zumindest überwunden. Neben ihren Walkwaren bieten sie inzwischen auch Schuhe, Heimtextilien und moderne Mode an. Schließlich war dieser Wandel einfach notwendig, wenn man mit der Zeit gehen wollte. Einen seiner Produktionsstandorte hat auch Giesswein ins Ausland verlegt. In der Slowakei arbeiten fast 200 Beschäftigte. Der Seniorchef ist froh, dass sich die Leute heute nach und nach wieder auf mehr Qualität besinnen. Seine Söhne haben sich auch in Sachen Vertrieb um eine moderne Weiterentwicklung gekümmert. So wurde der Vertrieb über das Internet in den vergangenen Jahren stark internationalisiert.

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