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  Veröffentlicht am 9.05 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  

© cs-photo - Fotolia.com

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Anlässlich der 1.200 Jahrfeier des Marktes Oberelsbach und des Kantatemarktes wurde die erste Wanderausstellung des Bezirks Unterfranken zum Thema Unterfränkische und Rhöner Trachten in der Marktgemeinde eröffnet. Die Bürgermeisterin, Birgit Erb, kommentierte die Ausstellung als ein Stück von Tradition und Brauchtum. Die Ausstellung vermittle ausserdem, wie sich die Bewohner mit ihrer Heimat identifizieren und wie kontinuierlich sie ihre Tradition pflegen. Die Bürgermeisterin hielt zur Eröffnung eine Ansprache, in der sie auch auf die Bedeutung der Tracht im Allgemeinen einging. So entwickelten sich aus zu Beginn sehr einfachen Gewändern immer aufwändigere Stücke, welche aus ihrer anfänglichen Zweckmäßigkeit zu einem späteren Ausdruck von Wohlstand wurden.
Auch die Trachtenberaterin des Bezirks Unterfranken, Christiane Landgraf war zugegen und hielt einen Vortrag mit dem Titel „Pracht der Tracht.“ Sie ging darin näher in die Bedeutung der Tracht von damals und heute ein und beschrieb Tracht als ein Phänomen der Kleidungskultur, welchem in der heutigen Zeit wieder verstärkte Aufmerksamkeit zuteilwürde.
Schon seit den 70er Jahren hatte der Bezirk begonnen, eine umfangreiche Sammlung an Textlilien aus der früheren Zeit zusammenzutragen. Darunter waren insbesondere Trachten aus den Regionen Ochsenfurt, dem Schweinfurter Umland und dem Werntalgebiet. Eben diese Sammlung ist nun als Ausstellung „Trachten in Unterfranken“ zu sehen. Insgesamt werden 65 Exponate gezeigt. Neben den historischen Kleidungsstücken werden auch Accessoires und Schmuckstücke gezeigt, welche oft in aufwändiger Handarbeit hergestellt wurden. Darunter sind insbesondere Handschuhe, Strümpfe, Hosen- und Rockträger sowie Schuhe und Gürtel. Daneben zeigt die Ausstellung auch Strick-, Häkel und Stickarbeiten mit eingearbeiteten Pailletten und Perlen.
Am Tag der Ausstellungseröffnung waren außerdem Trachtennäherinnen anwesend, welche in einigen Präsentationen deutlich machen konnten  wie aufwendig die Fertigung und Gestaltung einer Tracht ist. Für alle Interessenten: Die Ausstellung wird auch am Samstag den 12.Mai, Sonntag den 13. Mai sowie Donnerstag den 17.Mai, Samstag den 19. Mai und Sonntag den 20. Mai jeweils in der Zeit von 13 Uhr bis 17 Uhr zu sehen sein.

  Veröffentlicht am 7.05 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  
panthermedia.net/Maximilian Boschi

panthermedia.net/Maximilian Boschi

Die Volkstanzgruppe des Varelner Heimatvereins unternimmt einen weiteren Anlauf, um die traditionellen Tänze endlich auch mit einer ebenfalls traditionellen Tracht zu unterstreichen. Zwar tragen die Mitglieder bei ihren Aufführungen auf Volksfesten oder zu anderen Anlässen bereits eine trachtenähnliche Kleidung, aber sie ist eben nicht unbedingt traditionell. Bisher sind die Frauen mit einer Kombination von Kleid und blauer Schürze sowie Haube ausgestattet. Die Männer des Vereins tragen eine Mütze mit Schirm, welche auch Roland gennant wird. Natürlich hatten sich die Mitglieder des Heimatvereins auch bei dieser „Tracht“ ihre Gedanken gemacht und sie nach einer Anlehnung gefertigt, welche der Mode aus dem 19. Jahrhundert nachempfunden wurde. Unzufrieden sind sie trotzdem, denn sicher geht es noch etwas mehr nach Original. Geplant ist eine neue Tracht in Anlehnung an den Zeitraum zwischen 1845 und 1860. Zu diesem Zweck sucht nun Elke Eichhorst, Mitglied der Gruppe, nach den Spuren der Varelner Tracht. Die Frage danach ist bisher schon öfter aufgetaucht, aber alle Bemühungen um eine Aufklärung sind irgendwie immer wieder im Sande verlaufen. Nun ist es aber offiziell und Elke Eichhorst hat mit ihrer Suche bereits begonnen. Schnell hat sie gemerkt, wie schwierig das Unterfangen werden würde, aber aufgeben möchte sie nicht. Auch wenn es eine Sache ist, die vielleicht etwas langwieriger werden wird. Um eine Tracht nach altem Vorbild zu fertigen, benötigen sie Belege die eine historische Absicherung mitbringen, denn die Tracht soll offiziell vom Niedersächsischen Trachtenverband geprüft und anerkannt werden.
Elke Eichhost hat sich inzwischen eingehend mit der Varelner Geschichte auseinandergesetzt. Sie hat Bücher gewälzt, beim Heimatforscher Udo Klün alte Dokumente und Postkarten durchgeschaut. Dabei gelang ihr zumindest ein Glückstreffer. Ein Rechnungsformular einer Schuhfabrik fiel ihr bei der Suche in die Hände. Darauf waren die Schuhmodelle jener Zeit als Zeichnung abgebildet. Kleidung und Schmuck sind aber mindestens genauso interessant. Nun sucht die nach alten Fotos oder vielleicht sogar Stoffen aus Varel, denn in der Mühle in Varel gab es zwei Druckstöcke für den Blaudruck. Vielleicht hat ja noch jemand ein altes Stück davon im Keller oder auf dem Dachboden? Auch über Fotos oder andere Zeugnisse, die auf die Kleidung des genannten Zeitraumes hinweisen könnten, würde sich die Volkstanzgruppe sehr freuen.

  Veröffentlicht am 4.05 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  
panthermedia.net/Marcel Wenk

panthermedia.net/Marcel Wenk

Sehr filigran und fast zerbrechlich wirken die wunderschönen Radhauben des Heimat- und Theatervereins 1947 Scheidegg (Allgäu). Verziert mit echten Swarowski-Steinen und Spitzen aus echtem Silberdraht. Fast fünfzig Stück sind im Verein vorhanden und die meisten von ihnen sind in echter Handarbeit entstanden.
Zu besonderen Anlässen, Umzüge oder Festen, werden die kleinen Meisterwerke zur Tracht getragen. Der dekorative Kopfschmuck ist entweder Gold oder Silber, je nach dem Familienstand der Trägerin. So trägt die verheiratete Frau Gold, während die ledige Frau an ihrer silbernen Radhaube zu erkennen ist.
Viel beschäftigt mit dem Thema der traditionellen Trachtenkleidung hat sich Gudrun Kauf im Verein. Speziell ging es um die Frage welche Elemente dazugehören, was dabei wichtig ist und welchen Gestaltungsspielraum die Träger haben. Heute wissen die Mitglieder, dass die Radhaube ihren Ursprung wahrscheinlich im 19. Jahrhundert hat. Im Verein wird die erneuerte schwäbische Heimattracht getragen. Damals, als der Verein gegründet wurde, musste erst einmal auf Spurensuche gegangen werden. Als klar war, was von der traditionellen Tracht noch übrig war, wurden diese Elemente zum Vorbild genommen. Das Interessante am Heimatverein ist nämlich, dass dort, im Gegensatz zum Trachtenverein, „mit der Mode gegangen werden kann“. Die Trachtenvereine müssen sich streng an die historischen Vorlagen halten, während der Heimatverein der Scheidegger einen etwas größeren Gestaltungsspielraum hat. Trotzdem wenden sich die Mitglieder des Heimatvereines mit ihren neuen Ideen immer erst an einen Trachtenberater, der ihnen dann beispielsweise erklärt ob eine Rocklänge in Ordnung ist oder nicht und der sie auch in Farbkombinationen berät.
Ihre Trachten nähen sich die Mitglieder selbst und so entstehen auch die wunderschönen Radhauben in Handarbeit. Im Kurhaus trifft man sich um aus Schleifen, Perlen und Stoffen die Trachtenkleidung zu nähen. Für eine Radhaube brauchen die Damen des Scheidegger Heimatvereins rund fünfundzwanzig Stunden. Die Arbeit ist mühsam, lohnt sich dennoch. Schließlich kann nicht jede Tracht solch einen prachtvollen Kopfschmuck vorweisen.

  Veröffentlicht am 4.05 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  

panthermedia.net/Werner Heiber

panthermedia.net/Werner Heiber

Tradition wir hier ganz groß geschrieben – auf dem Urfahraner Markt in Linz. Er gilt als ältester Jahrmarkt Österreichs, denn schließlich wird er schon seit 1817 regelmäßig einmal als Frühjahrs- und einmal als Herbstmarkt veranstaltet. Früher fand der Markt noch am Steinmetzplatz statt, danach wurde er auf dem heutigen Bernaschekplatz abgehalten. Erst im Jahre 1902 wurde er an das Donauufer verlegt, wo er auch heute noch veranstaltet wird. Sieht man sich den Markt heute an, mag man kaum glauben, dass er ursprünglich als Markt für den Handel mit Waren genutzt wurde. Hier wurden insbesondere Gebrauchsgüter und auch landwirtschaftliche Geräte ausgetauscht. Zum Ende des neunzehnten Jahrhunderts hin kamen dann auch Stände mit Unterhaltungscharakter dazu. Es wurden Schiffsschaukeln und Schießbuden aufgestellt .
Der Ort Urfahr wurde im Jahre 1919 in Linz eingemeindet. Zu diesem Zeitpunkt stand der Markt vor dem Aus, wurde aber aufgrund von Protesten wieder eingeführt. Es wurde eine Marktstudienkommission gegründet die beschloss, dass sich die Stadt verpflichten sollte den Urfahner Markt für alle Zeiten zu fördern und vor allem aufrecht zu erhalten. Ihre Abmachung hat die Stadt eingehalten. Leider ist es jetzt wieder etwas stiller um den Markt geworden, wohingegen er während der Zwischenkriegszeit aufgrund von Schauhallen mit Wahrsagern und Zauberkünstlern als große Attraktion galt.
Natürlich wird aber auch heute noch zwei mal im Jahr zünftig gefeiert. Inzwischen gibt es viele Vergnügungseinrichtungen und Fahrgeschäfte. Für ein unverwechselbares Flair sorgen Festzelte und Verkaufsstände. Auch ein großes Freigelände gehört zum Festplatz dazu. Der Frühlingsmarkt wurde in diesem Jahr bereits abgehalten. Das gute Wetter und die ausgelassene Stimmung sorgten dafür, dass rund 680 000 Gäste das Fest besuchten. Manch einer kam in traditioneller Trachtenmode und auch die Lederhosen konnten bei strahlendem Sonnenschein schon herausgeholt werden. Betreiber und Gäste freuen sich auf den Herbstmarkt. Dieser wird vom 29. September bis zum 07. Oktober stattfinden.

  Veröffentlicht am 3.05 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  
panthermedia.net/ronfromyork

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Inzwischen wird der Bändertanz jedes Jahr beim Kreiserntedankfest in Rosenthal von der Landjugend Rosenthal getanzt und man könnte glauben, dass dies schon immer so war. Ein Blick in die Geschichte zeigt jedoch, dass diese Tradition zwar schon seit fast sechzig Jahren gepflegt wird, aber dennoch eigentlich aus Österreich kommt. Edith Möller hat den Tanz nämlich aus ihrer Heimat mitgebracht. Sie übte den Tanz 1950 mit einer Gruppe von Mädchen in Rosenthal und läutete damit die Gründung der Volkstanzgruppe ein. Zwei Jahre später, 1952, wurde diese auf Anregen des Kreisbauernverbandes dann offiziell von Schülern der Landwirtschaftsschule gegründet. Für die Proben nutze man den Rathaussaal oder die Alte Schule.
Heute hat die Gruppe ungefähr sechzig Mitglieder, welche ihre Tänze in Rosenthal und der Umgebung aufführt. Darüber hinaus verreisen und feiern sie aber auch gemeinsam. Außerdem werden Disko- und Aprés-Ski-Partys von der Gruppe veranstaltet.
Das Volkstanzturnier der Hessischen Landjugend wurde schon mehrmals von den Rosenthalern ausgerichtet. Zu solch einer Volkstanzgruppe gehört natürlich auch eine schöne Tracht. Diese ist jedoch nicht traditionell, sondern wurde irgendwann einmal von der Gruppe kreiert und zwischenzeitlich auch verändert. So waren die Röcke der Frauen zu Beginn noch pink und gingen nur kurz über das Knie. Heute hingegen sind sie blau und deutlich länger. Die Tanztracht der Männer hat sich jedoch nicht verändert. Dunkle Weste, schwarze Kniebundhose und weiße Strümpfe, diese Kombination tragen sie schon immer.
Seit mehr als zehn Jahren gibt es bei der Rosenthaler Landjugend auch eine Kindertanzgruppe. Rund zwanzig Kinder, von denen auch welche aus den Nachbarorten kommen, erlernen hier den Bändertanz. Überhaupt kommen viele der Mitglieder aus der umliegenden Nachbarschaft.
Am letzten Wocheneden wurde wieder einmal ein großes Fest von der Gruppe veranstaltet. In der Vorbereitungszeit wurde sich intensiv mit der Geschichte der Truppe beschäftigt. Alte Fotos, Zeitungsartikel und Protokolle wurden gesichtet. So fand man auch die Namen der Ehemaligen heraus und lud sie kurzerhand ein am Fest teilzunehmen. Von den eingeladenen 350 ehemaligen Mitgliedern der Landjugend Rosenthal hatten immerhin 100 zugesagt. Sie waren sogar bereit am Programm mitzuwirken und so steuerten sie drei Tänze und einen Sketch zur Unterhaltung bei. Die Rosenthaler Landjugend ist ein gelungenes Beispiel für die Erhaltung von liebgewonnen Traditionen.

  Veröffentlicht am 1.05 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  
© romman - Fotolia.com

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Exatmo ist seit 1987 der Ansprechpartner für etwas andere Trachtenmode. Wie der Name schon sagt, Ex steht für Exklusive, A steht für Außergewöhnliche und T für Trachten, Mo für Mode, ist das  Trachtenlabel auf extravagante Kreationen spezialisiert. Helmut Oppenberger gründete zusammen mit Angelika Oppenberger das Label, bei dem Mode „auf ihre Art“ entworfen werden sollte. Inzwischen ist aus dem kleinen Atelier ein etabliertes Unternehmen geworden, bei der die Prachtstücke in der eigenen Werkstatt in München designt und produziert werden. Alles fing an mit dem Verkauf von selbst hergestelltem Trachtenschmuck. Die beiden boten ihre Stücke auf Modemessen an und waren schon damals absolute Modefreaks, die stets einen Faible für das Außergewöhnliche hatten. So schneiderten sie sich ihre Kleidung kurzerhand selbst und mischten dabei eine große Portion Extravaganz mit alten Traditionen und neuen Ideen. Irgendwann war es dann so weit, dass sich die Leute um sie herum mehr für dessen Kleidung interessierten als für deren Trachtenschmuck. Dieser Umstand gab den Startschuss für die Labelgründung.
Das Besondere an Exatmo ist, dass die Oppenbergers den Begriff der Trachtenkleidung auch auf andere Kulturen ausdehnen. Es werden Elemente aus traditioneller Kleidung der Inkas bis hin zu Teilen aus der rumänischen Tracht miteinander kombiniert. Für die beiden Designer ist das Tragen von folkloristischer Kleidung aller Völker dieser Erde ein Zeichen von Verbundenheit. Ihre Kollektionen umfassen Lederhosen, kurze und lange Röcke, verspielte Mieder, Piratenhemden, Schuhe und Schmuck. Auch Hüte fertigt das Designerduo. Eines der typischen Kennzeichen dieser außergewöhnlichen Stücke ist die Kombination verschiedenster Naturmaterialien in nur einem Kleidungsstück. So ergibt sich oftmals eine Verschmelzung von handgewebtem Leinen mit Gobelin, Hirschleder, Lammfell und Brokat mit alten Kornsäcken. Diese werden mit Originaldruck in die Kleidung eingearbeitet. Aber auch Jeansstoff findet hier und da seine Anwendung. Den beiden ist vor allem wichtig, dass die verwendeten Materialien ohne Chemikalien und Giftstoffe auskommen. Die Qualität ist dementsprechend hochwertig und bietet in seiner exzellenten Verarbeitung einen wunderbar angenehmen Tragekomfort. Zu den bekanntesten Kunden gehört übrigens Thomas Gottschalk. Mit seinem ausgeprägten und exquisiten Modegeschmack wurde er gleich mehrere Male von Exatmo eingekleidet.

  Veröffentlicht am 1.05 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  
panthermedia.net/Elke Elizabeth Rampfl-Platte

panthermedia.net/Elke Elizabeth Rampfl-Platte

Wedel feiert in diesem Jahr sein 800-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wird aber nicht einfach nur an einem Tag, sondern gleich eine ganze Woche lang gefeiert. Vom Sonnabend, den 02.Juni bis zum Sonntag, den 10 Juni, lassen es die Wedeler so richtig krachen. Das große Spektakel beginnt mit der Kulturnacht in der Altstadt. Die Besucher erwartet ein buntes Programm aus Lesungen, Musik und Gauklern. Zu sehen sein werden auch Bilder des Wedeler Malers Rudolf Höckner in einer Neuinterpretation der Künstlergilde Pinneberg. Zur Kulturnacht werden sowohl die Originale als auch die Neuinterpretationen im Wedeler Rathaus gezeigt. Der nächste Tag, der 03.Juni, bildet einen weiteren tollen Höhepunkt der Jubiläumsfeier. Fast 500 Trachtenträger aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und sogar Dänemark werden de Tradition mit Musik nach außen tragen und daran erinnern wie modern es wieder ist Trachten zu tragen. Das Landestrachtenfest beginnt ab 10.00 Uhr mit einem Familiengottesdienst, welcher von der Pastorin Birgitt Lang abgehalten wird. Damit aber auch möglichst viele Menschen daran teilnehmen können, wird er nach draußen, auf die große Bühne am Markt beim Roland verlegt. Danach werden die Tanzgruppen ihre Tänze aufführen. Der große Festumzug startet um 14. 00 Uhr und geht durch die Wedeler Innenstadt. Musikalische Begleitung bekommt der Umzug von den Spielmannszügen der Feuerwehr aus Appen, Haselau, den TuS Esingen-Tornesch und der Rosenstadt Uetersen. Ab 15.00 Uhr werden dann alle Trachtenträger gemeinsam tanzen. Während dieser sogenannten offenen Tänze erfährt der Zuschauer eine Menge über das Tragen und die Tradition der Trachten.
Am Freitag den 8. Juni wird der Startschuss für das Hafenfest gegeben. Dann wird an der Elbe zwischen Schulauer Hafen und Fähranleger ein Programm für Jung und Alt geboten. Kinderschminken, Zauberclown und Theater unterhalten die Kleinen, während parallel auf der Festwiese das Drachenfest stattfindet.
Die Besucher dürfen sich außerdem auf schöne Schiffstouren, tolle Livemusik, ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und ein spektakuläres Feuerwerk freuen.

  Veröffentlicht am 1.05 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  
© araraadt - Fotolia.com

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Das Modedesigner mit renommierten Modehäusern zusammenarbeiten hat es zwischenzeitlich ja schon öfter ind er Geschichte gegeben. In der Presse erwähnt wurden insbesondere Kooperationen von Startdesignern mit einem bekannten schwedischen Modehaus. Aber auch in der Welt der Trachtenmode ergeben sich immer wieder mal spannende Kollektionen, wenn sich hippe Jungdesigner mit traditionellen Unternehmen zusammentun.
Tolle Kreationen entstanden zum Beispiel bei dem Label Peter Pilotto, welches aus dem Gründer Pilotto und seinem Partner De Vos besteht und hauptsächlich in London lebt und arbeitet. Ihr Markenzeichen sind große Prints in verschiedenen Formen, mal Blumen, mal Trucks, aber immer großflächig soll es sein. Die beiden Stardesigner sind uns Alltagmodeträgern vielleicht noch nicht allzu sehr bekannt, haben aber unter anderem schon Hollywoodstars sowie die First Ladys Samantha Cameron und Michelle Obama eingekleidet.
Pilotto ist gebürtiger Tiroler, schwärmt in höchsten Tönen von seiner Kindheit im Alpenland und damit macht die Kooperation mit dem Familienunternehmen Schneiders schon wieder Sinn. So erinnerten die kurzen Daunenjäcken mit großem XXL-Kragen der letzten Herbst-/Winterkollektion eben eher an winterliche Skipisten als an fernöstliche Temperaturen, wie es zumindest der restliche Teil der Kollektion tat. Genau dieser Stilbruch ist gewollt. Das Traditionsunternehmen Schneiders steht für Trachtenmode, für Lodenmäntel und Lederwesten. Dass es spannend wird, wenn alt und neu aufeinandertreffen, war vorprogrammiert und so lieferten Schneiders die traditionellen Materialien und das Outerwear-Know-How, während Peter Pilotto die Schnitte und die bekannten Drucke beisteuerte. Übrigens soll diese Kooperation zu einer dauerhaften werden. Wir dürfen also gespannt sein auf eine inspirierende Mischung aus Tradition und Trend, denn die ersten Arbeiten sind durchaus überzeugend. Schließlich muss Tracht ja auch nicht immer klassisch sein, sondern darf zukünftig ruhig mal cool genannt werden.

  Veröffentlicht am 1.05 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  
© VRD - Fotolia.com

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Wer denkt, dass in Österreich nur Volksmusik vor malerischer Alpenkulisse gespielt wird, der liegt ordentlich daneben. Am letzten Montag gab sich in Ischgl keine geringere als die Popqueen Mariah Carey herself, die Ehre und feierte mit insgesamt 14.00 Fans auf der Idalp in 2300 Metern Höhe. Ihr vorerst einziges Europakonzert gab die Diva Open Air vor einer Kulisse aus schneebedeckten Bergen, strahlendem Sonnenschein und bei wunderbar milden Temperaturen. Mariah Carey schwärmte von den traumhaften Bedingungen und spielte insgesamt neunzig Minuten für ihre Fans. Auch einige ihrer älteren Hits wurden gespielt, eine Zugabe blieb jedoch leider aus. Die Show eröffnete sie in hautengen rot-schwarzen Leggins und schwarzem Jäckchen. Zu diesem Outfit durften die High Heels natürlich nicht fehlen. Später ging es dann etwas eleganter zu. Die Popdiva erstrahlte im schwarzen Abendkleid und sang eine ihrer sanften Balladen, während sie es sich auf einer weißen Chaiselounge bequem machte. Selbst Mariah Careys Ehemann, der Sänger Nick Cannon, gab einen Rap zum Besten. Hierbei handelte es sich aber nicht um irgendein Stück Musik, sondern eine Art Glückwunschballade zum Hochzeitstag, welchen die beiden an diesem Tag hatten. Und als ob dies nicht schon besonders genug wäre, standen am Tag des Konzerts auch Marias und Nicks gemeinsame Zwillinge kurz vor ihrem ersten Geburtstag. Während die Musikereltern auf der Idalp auftraten, mussten die kleinen natürlich im Hotel bleiben, aber immerhin haben die beiden ein ganz besonderes Geschenk von den Ischglern bekommen. Als traditionelles Andenken an ihren Besuch in Österreich erhielt Mariah Carey von ihrer Fangemeinde Dirndl und Lederhosen im Miniformat, eine Tracht für ihre beiden Kinder.
Momentan ist die Sängerin dabei ihr neues Album aufzunehmen, danach geh es weiter auf Tour. Die Österreicher hatten dementsprechend Glück, denn sie konnten die kraftvolle Stimme der Sängerin schon jetzt vor traumhafter Kulisse genießen. Aber auch die zukünftigen Konzerte sind tolle Locations geplant. Wann es losgehen wird, hat die Popdiva während ihres Aufenthaltes in Ischgl aber leider noch nicht verraten.

  Veröffentlicht am 25.04 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  
© Ulrike Haberkorn - Fotolia.com

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Im letzten Jahr wurde ihr die Ehre der Tracht des Jahres zuteil, die Altenburger Tracht setzte sich gegen ihre Konkurrenz durch. Ein Wunder ist das jedoch nicht, denn die Altenburger Bauerntracht gilt als eine ganze besondere, weil sie für eine deutsche Tracht vom Aussehen her sehr untypisch ist. Die Frauentrachten sind an sich eher schlicht gehalten, dunkel, aber mit Perlen und Samtbändern verziert. Die schwarze Farbe spricht übrigens auch für den Reichtum der damaligen Bauern, denn das Einfärben von Textilen mit Schwarz galt als sehr aufwendig und teuer.
Im Altenburger Land hatten die Bauern recht gute Voraussetzungen. Es befindet sich im Übergang der Leipziger Tieflandsbucht zum Erzgebirgsvorland im Naturraum des Altenburg-Zeitzer Lösshügellandes. Somit gehört es, neben der Magdeburger Börde, zu dem Gebieten mit den fruchtbarsten Böden. Außerdem herrschen hier günstige Niederschlagsbedingungen, womit ein gutes Gelingen der Bauern gesichert war. Die Altenburger Bauern galten als die reichsten überhaupt. Dieser Umstand drückte sich einerseits durch ihre oft sehr repräsentativen Viereithöfe und andererseits durch ihre Tracht aus.
Heute werden die Trachten auch oft als Malcher- oder Marchetrachten bezeichnet. Das leitet sich von den damals häufigsten Namen der Altenburger Bauern ab. Diese hießen Melchior und (Malcher) und Marie (Marche). Schon im wendischen liegen die Anfänge der Zeit der Altenburger Trachten. Ihr Aussehen ist von der spanischen Hofmode des 16. und 17. Jahrhunderts abgeleitet. Hier wurden viele Elemente direkt übernommen. Insbesondere die Kopfbedeckungen machen diese Tracht so einzigartig. Das Hormt ist deutschlandweit einzigartig und wurde aus vergoldetem Silber gefertigt. Diese Kopfbedeckung ist als eine Art Jungfernkranz zu verstehen und durfte nur von unverheirateten Frauen getragen werden. Danach trugen die Frauen eine Haube. Durch ihre Wahl zur Tracht des Jahres 2011 wurde diese einzigartige Tracht wiederentdeckt und wiederbelebt.

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