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Schlagwörter: 'Kunst'

  Veröffentlicht am 18.04 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  
© Eduard Dortmann - Fotolia.com

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Als Vorgänger der Österten Tracht, welche zu den Schaumburger Trachten gehört, wurde der Schwälmer Tracht im Jahre 2009 die Ehre zuteil zur Tracht des Jahres gewählt zu werden. Sie ist weit über ihre Landesgrenzen hinaus bekannt. Außerdem ist sie einer der prachtvollsten Volkstrachten, welche überliefert ist.
Die Schwälmer Tracht ist ein großer, jedoch nicht der einzige Bereich, welchem sich das Museum der Schwalm widmet. Schon 1911 begann die Sammlung für dieses Museum, somit kann es mittlerweile auf ein über Hundertjähriges bestehen zurückblicken. Schon seit Anbeginn seiner Gründung hat sich das Museum der Schwalm für die Kultur- und Heimatgeschichte der Region eingesetzt und sich zum Ziel gemacht diese zu erhalten und dazu präsentieren. Inzwischen kommen sogar Besucher aus aller Welt um sich die prächtige Tracht näher anzuschauen oder auch um mehr über die berühmte Weißstickerei zu erfahren. Bis dahin war es jedoch ein langer Weg. Einige kriegsbedingte Umzüge und Auslagerungen haben die Exponate mitmachen müssen. Zwischenzeitlich musste es gar komplett geschlossen werden. Das Jahr 1949 brachte dabei einen entscheidenden Wendepunkt, denn in diesem Jahr wurde der Schwälmer Heimatbund gegründet. Dieser übernahm als Träger das Museum und auch die Wiedereröffnung fand im gleichen Jahr statt. „Museum der Schwalm“ wurde mit der Wiedereröffnung zum offiziellen Namen des Museums.
Neben den Trachten, welche je nach Lebenszeitalter und Anlass unterschiedlich getragen und dementsprechend in der Ausstellung gezeigt werden, wurde hier unter anderem auch eine Töpferwerkstatt rekonstruiert. Hier wird die in der Region gebräuchliche Keramik und Töpferware gezeigt. Ausserdem ist eine nachgebaute Schusterwerkstatt vorhanden. Werkzeuge und auch Schwälmer Schuhe können hier bestaunt werden. Ein weiterer Raum ist der Flachsverarbeitung gewidmet. Dabei werden die verwendeten Werkzeuge, wie der Webstuhl oder die Breche, gezeigt. Damit der Besucher auch einen Eindruck von der historischen Schwälmer Wohnkultur erhalten kann, wurde eine bäuerliche Küche und Schlafstube nachempfunden. Aber nicht nur Gebrauchsgegenstände werden hier gezeigt. Auch Kunst von Bantzer bis Burek wird hier gesammelt, aufbewahrt und gezeigt. Der Sammlungsschwerpunkt liegt dementsprechend auf Gemälden und Grafiken von den Malern, die sich in der Willinghäuser Malerkolonie aufhielten und sich thematische mit der Schwalm und der Region befasst haben.
Auch zur Stadtgeschichte sowie auch zur Vor- und Frühgeschichte der Schwalm werden interessante Exponate gezeigt.
Übrigens kann man im Gebäude des Museums, dem „Steinernen Haus“ auch Hochzeiten und andere Veranstaltungen abhalten. So werden Tradition und Moderne wunderbar miteinander verbunden. Das Ambiente dieses geschichtsträchtigen Ortes lädt dazu ein, sich mehr mit der Region und seiner Kultur zu beschäftigen.

  Veröffentlicht am 8.02 2012 von Die Online Redaktion 0 Kommentare  

© Christa Eder - Fotolia.com

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Das Salzkammergut in Österreich gehört zu den besonders traditionsreichen Orten in der Alpenregion. Hier sind noch viele Bräuche erhalten geblieben und das Handwerk hat seine wichtige Rolle beibehalten. Ein Besuch lohnt sich, denn auch als Tourist bekommt man einen guten Einblick in die Bedeutung von Tradition im Salzkammergut. Das ganze Jahr über finden Veranstaltungen aus dem Bereich Kultur und Brauchtum statt. Die Bräuche erfeuen sich bei den Einheimischen und Besuchern schon immer großer Beliebtheit. Alte Mythen leben neu auf und der Allltag lässt sich so für eine Weile vergessen. Das Schöne daran ist, dass sich die Lebensweise aus eben diesem traditionellen Kulturgut und einem modernen Stil zusammensetzt. Im Salzkammergut wird Brauchtum auf authenische Art und Weise gelebt und mit Neuem verbunden.

Nicht zuletzt war und ist das Salzkammergut ein Ort der Inspiration für Künstler aus verschiedenen Bereichen. Gustav Mahler und Gustav Klimt wussten den Ort genau so sehr zu schätzen wie es unter anderem Klaus Maria Brandauer auch heute noch weiß. Die Mischung aus Kunst und Handwerk in Verbindung mit malerischer Landschaft strahlt eine natürliche Anziehungskraft aus.

Eine Veranstaltung ist in diesem Jahr ganz besonders interessant. Vom 01.März bis zum 18.März findet die Veranstaltungsreihe “Handgemacht im Salzkammergut” statt. Hier können Besucher dem traditionellen Handwerk unter anderem aus den Bereichen Schmuckwerkstatt, Holzarbeiten oder auch Schnapsbrennerei über die Schulter schauen und sich selbst ausprobieren. Auch die Schneiderei ist vertreten. Interessenten können ihre eigene Dirndlschürze oder -tasche unter Anleitung nähen. Da Österreich als eines der “Trachtenländer” schlechthin gilt, ist dieser Workshop besonders zu empfehlen.

Ganze Trachten, Dirndl, Jacken, Hosen oder auch Schürzen und Westen, kann man sich Ende März anfertigen lassen. In den “Dirndl- und Lederhosen Wochen” kann solch ein tolles Stück von traditionellen Schneidern produzeirt werden. Nachdem Maß genommen und gemeinsam ein hochwertiger Stoff ausgesucht wurde, wird die traditionelle Klediung noch während des Urlaubsaufenbthaltes für den Besucher fertigegstellt. Tradition to go, sozusagen.

Ein Besuch des Salzkammergutes lohnt sich also auf der ganzen Linie. Tradition, Brauchtum, Kultur und Moderne bilden hier eine inspirierende Einheit.

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